Wirtschaft

Euro-Rettung

Schubs!

Heute startet der ESM.

Original: Water of Life

Schlagwort:

Die Welt retten

Ich werd' die Welt retten! // Dazu muss jeder nur meinem Plan folgen.

Ludwig von Mises schrieb: „Jeder einzelne Freund verstärkter Regierungsbetätigung auf wirtschaftlichem Gebiete nimmt es als selbstverständlich an, daß die Machthaber gerade so vorgehen werden, wie er selbst es für richtig hält. In den Augen jedes Sozialisten ist nur derjenige Sozialismus wahrer und echter Sozialismus, der seinen eigenen Wünschen entspricht. Alles andere ist in seiner Auffassung nicht nur nicht Sozialismus, sondern das ärgste aller denkbaren Übel.“

Original: Saving the World

Geistiger Horizont

Man darf über den Rand hinausschau'n ... aber das Aussteigen lässt man besser sein. // Hier ist schließlich auch das Geld!

Das staatliche Zwangsgeld wird gestützt von Hofgelehrten, die der kollektiven Korruption erliegen.

Den einleuchtenden Grundsatz, dass Verträge gehalten werden müssen, setzt der Staat nicht um, wenn man einen Vertrag in einer anderen Währung - etwa Gold - abschließt. Es besteht ein Annahmezwang für Euros. Das ist in etwa so, als würde man einen Mercedes bestellen, und der Autohändler darf stattdessen einen BMW liefern, wenn der nach Meinung des Gerichts gleichwertig ist. Und wenn der Autohändler Mario Draghi heißt, bekommt man vielleicht sogar nur ein frisch gedrucktes Foto von einem BMW zugesprochen.

Solange es keine Hyperinflation gibt, wird man eher Dauerschuldverhältnisse wie Mieten und Arbeitslöhne gegen Inflation absichern wollen. Mit Wertsicherungsklauseln in den entsprechenden Verträgen könnte sich theoretisch jeder seinen persönlichen Rettungsschirm basteln, wenn der Staat nicht auch hier das Recht zu seinen Gunsten verbiegen würde.

Nachtrag: Die unbefugte Ausgabe und Verwendung von Geldzeichen ist eine Straftat. Willkommen in unserem Rechtsstaat!

Original: Inside the Box

Negativ

Jeder Lage lässt sich was Positives abgewinnen!

Die Schuldenkrise erscheint hoffnungslos, aber man kann sie mit Humor nehmen.

Original: Negative

Kapitalismuskritik

Da ist was falsch! // Schau' nur, was alles stimmt! // Kümmert das wen?

Original: What’s Right

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Kosten-Nutzen-Analyse

Im Kapitalismus kann man wenigstens Wirtschaftsrechnung betreiben. Ludwig von Mises zeigte 1922 in Die Gemeinwirtschaft, dass der Sozialismus das nicht kann, weil er keinen Markt für Produktionsmittel kennt, auf dem sich Preise bilden.

Kann das Planungsministerium aber nicht vielleicht doch den Preisbildungsmechanismus nachahmen, indem es alle Daten zentral erfasst, und darauf Berechnungen aufbaut? Im Prinzip ja! Mér? László erklärt in Die Logik der Unvernunft : „In der Planwirtschaft wird die Vorstellung, es könne sich ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage einstellen, von Anfang an abgelehnt; vielmehr bemüht sie sich darum, den Nutzen für die Gemeinschaft zu optimieren. Paradoxerweise kann sie das mit den gleichen mathematischen Methoden tun, mit denen die Existenz des Gleichgewichts bewiesen werden konnte, das von der unsichtbaren Hand geschaffen wird.“

Mit dem Gleichgewicht der unsichtbaren Hand ist das schwache Pareto-Optimum gemeint, auf welches das Arrow-Debreu-Modell zusteuert. Wenn das Modell stimmt, kann also die Planungsbehörde ans Werk gehen und ebenso effizient wirtschaften wie der Markt. Aber das klappt wohl nur in der Theorie. Mér? László schreibt (S. 198): „Das praktische Hindernis besteht darin, daß unser allmächtiger Volkswirt ungeheure Mengen an Information sammeln und analysieren müßte. Vielleicht können die heutigen Computer diese Analyse bereits durchführen, obwohl sie dazu Gleichungen mit Milliarden von Unbekannten lösen müßten - aber es würde selbst bei den schnellsten Computern einige Jahre brauchen. Es ist wohl unmöglich, alle nötigen Daten zu sammeln, weil das oft den wirtschaftlichen Interessen zuwiderläuft. In der Sowjetunion war das schon immer so, aber selbst die USA konnten 1974/75 nur einen Bruchteil der notwendigen Daten zusammentragen, als die Regierung versuchte, ein für das ganze Land gültiges Energiemodell zu entwickeln.“

Original: Cost-Benefit

Ausbeutung

Open-Source-Firmen scheffeln Millionen, aber die Beitragenden sehen davon meist keinen Cent. Das ist Ausbeutung! // Diese Leute tragen aber freiwillig bei. // Der einzige Weg, sie zu schützen, ist ein Verbot freiwilliger Hilfe. // Es ist nur zu ihrem Besten!

Ein noch unerschlossenes Feld für Gewerkschaftsfunktionäre und Arbeitsverhinderungsbürokraten ...

Original: Exploitation

Verdienste

Reichtum und Klasse spielen keine Rolle. Auf die Verdienste kommt es an. // Zum Glück kann man sie einfach kaufen. // Ich nehm' gleich ein Dutzend!

Sollte nicht umgekehrt der Staat jedem nach seinen Verdiensten Geld zuweisen? Abgesehen davon, dass der Staat dazu allwissend und allmächtig sein müsste, sind Verdienste zwar moralisch gut, aber nicht uneingeschränkt erstrebenswert. Friedrich August von Hayek schrieb (S. 124): „Tatsächlich wünschen wir natürlich nicht, daß die Menschen die größtmöglichen Verdienste erwerben, sondern daß sie mit einem Mindestmaß an Leid und Opfern und daher einem Mindestmaß an Verdienst ein Höchstmaß an Nutzen für ihre Mitmenschen erreichen.“

Nach dem Nutzen für die Mitmenschen sollte das Geld also verteilt werden. Das erledigt in der Marktwirtschaft die unsichtbare Hand. Ludwig von Mises schrieb: „In einem täglich sich wiederholenden Volksentscheid, in welchem jeder Pfennig mit dem Wahlrecht verbunden ist, bestimmen die Verbraucher, wer die Fabrikanlagen, Läden und Landgüter besitzen und verwalten soll. Die Kontrolle der materiellen Produktionsmittel ist eine soziale Funktion, die der Bestätigung oder dem Widerruf des souveränen Verbrauchers unterworfen ist.“

Kein Geschäftsmann kann sich auf Geldsäcken ausruhen, ohne sein Vermögen langsam aufzuzehren. Mises schrieb: „Häufiger liegt es aber an der Trägheit seiner Erben, daß die Erbschaft dahinschwindet. Wenn die trägen und gleichmütigen Nachkommen nicht in Bedeutungslosigkeit zurücksinken und trotz ihrer Unfähigkeit vermögende Leute bleiben, so verdanken sie ihren Wohlstand den Institutionen und politischen Maßnahmen, die als antikapitalistisch bezeichnet werden müssen. Sie ziehen sich zurück von dem Markt, auf dem es kein anderes Mittel gibt, den erworbenen Reichtum zu bewahren, als ihn im scharfen Wettbewerb mit jedermann, mit den bereits vorhandenen Firmen, so wie auch mit neuen, praktisch unbemittelten Wettbewerbern, täglich neu zu erwerben. Indem sie Staatspapiere kaufen, fliehen sie in den Schutz der Regierung, die ihnen verspricht, sie gegen die Gefahren des Marktes, auf dem Unfähigkeit mit Verlusten bezahlt werden muß, zu schützen.“

Die Abstimmung mit dem Geldbeutel ist für die Freiheit sogar bedeutender als die an der Wahlurne: What are the Limits of Democracy?

Original: Merit

Von Gärtnern und Böcken

Konzerne und Banken treiben die Regierung vor sich her! // Man sollte sie stärker regulieren. // Durch wen? // Na durch die Regierung!

Je mächtiger eine Regierung ist, desto größer ist auch der Nährboden für Lobbyarbeit und Filz. Eine Regierung, die erst gar keine Privilegien und Subventionen vergeben darf, und auch keine Marktschranken gegen Wettbewerber errichten darf, ist der beste Schutz gegen Vetternwirtschaft (englische Videos: [1], [2]).

Bei den Banken ist die Sache noch etwas komplizierter. Eine Regierung hat Interesse daran, sich zu Verschulden, um bis zur Wahl Wohltaten verteilen zu können, ohne dafür die Steuern anheben zu müssen. Deshalb unterstützen Regierungen eine Politik des leichten Geldes, die sie durch ungedecktes Zwangsgeld (das „gesetzliche Zahlungsmittel“) und Zinsmanipulation durch die Zentralbank durchsetzen. Außerdem geben sie den Banken das Privileg, Sichtguthaben weiter zu verleihen („Teilreservesystem“). Dadurch bringen die Banken zusätzliches Geld in Umlauf. Gemäß der österreichischen Schule der Nationalökonomie kann dieses System auf lange Sicht nicht gut gehen (Literatur). Weil das System so anfällig ist, braucht man einen Internationalen Währungsfond, Rettungsschirme und Bankenregulierung. In einem vernünftigen Währungs- und Finanzsystem könnten Banken dagegen Pleite gehen, ohne gleich ein riesiges Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Banken hätten darin keine Sonderrechte sondern dienten nur als Lagerhäuser oder als Vermittler von Risikokapital. Das Tofall-Schäffler-Konzept beschreibt den Übergang zu einem solchen System.

Henry Ford sagte: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen das Geld- und Bankensystem nicht verstehen. Verstünden sie es, hätten wir wahrscheinlich eine Revolution noch vor morgen früh.“

Original: Let’s Make More Regulations!

Gemeinnützig

Ich hab' mal einem Wohltätigkeitsverein 20€ gespendet. Dieser hat seitdem sage und schreibe 30€ für Bettelbriefe ausgegeben. Ich will mein Geld zurück. // Dabei schuldest du ihm noch 10€!

Original: Non-profit

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