Liberalismus

Atem

Wer weiß, ob mein nächster Atemzug genug Sauerstoff enthält? Ich halte lieber die Luft an, die ich schon habe.

Keynesianer glauben, dass die Wirtschaft mit frisch gedrucktem Geld zwangsbeatmet werden muss, damit sie nicht in Rezession und Deflation erstickt. Geld Horten ergibt aber durchaus Sinn, wie folgende Überlegungen Hoppes zeigen:

  • Geld halten die Marktteilnehmer überhaupt nur aus Unsicherheit über die Zukunft.
  • Wenn jeder versucht, seinen Kassenstand zu erhöhen, muss das zu Preissenkungen führen.
  • Obwohl die Kassenstände in der Summe nicht größer werden können, bringt der steigende Realwert des Geldes die gewünschte Sicherheit.
  • Eine Erhöhung der Geldmenge verhindert die eben beschriebene Deflation und verlängert dadurch die Krise.

Siehe auch: Die Irrtümer von Keynes

Original: Breath

Überredungskunst

Ich hab' Recht und du Unrecht! // Es braucht schon mehr als 'nen Schlag ins Gesicht, um mich zu überzeugen!

Verpassen Sie nicht den Schlagabtausch zwischen Hayek und Keynes! Beide Videos gibt es auch mit deutschen Untertiteln.

Original: Persuasion

Gläubiger Atheist

Gott hat mich als Atheisten erschaffen. Dafür Preise ich ihn und widme mein Leben so wie mir geheißen ganz dem Zweifeln!

Allen Lesern wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest - und den Atheisten etwas Demut vor den Wundern dieser Welt.

Dass Liberalismus und christlicher Glaube Hand in Hand gehen, zeigt Robert Grözinger in seinem Buch Jesus der Kapitalist - Das christliche Herz der Marktwirtschaft (Rezension von Peter Altmiks).

Original: God’s Atheist

Schwarzmalerei

Ich beschwöre gern' Katastrophen! Wenn nämlich dann was schief läuft, behalt' ich wenigstens recht!

Nach jeder Extremwetterlage stehen die CO2-Sünder am Pranger - wohl zu Unrecht; die Ereignisse häufen sich noch nicht einmal. Warum betreibt die Kaste der Weltklimapriester weiterhin ihre Bastelstunden mit Kaffeesatzleserei, wenn die Sonne die Klimageschichte gut erklären kann? Das Treibhausgas CO2 löste in der Vergangenheit nicht die befürchteten Verstärkereffekte aus. Auch den Erwärmungsstopp der letzten Jahre hat der Weltklimarat nicht vorhergesagt.

Selbst wenn der menschliche CO2-Ausstoß doch gefährlich werden sollte, oder die Temperatur aus einem anderen Grund unerträglich ansteigt, gibt es einen Plan B: Geo-Engineering. Das Klima ließe sich notfalls schnell und billig abkühlen. Das einzig wirklich gefährliche Klima ist also das vorherrschende Meinungs- und Forschungsklima.

Original: Catastrophizing

Multikulti

Benimm' dich kultiviert! Du hast es versprochen! // Klar bin ich kultiviert! // Von einer Hochkultur war ja nie die Rede.

Die Probleme der Zuwanderung verschweigt die etablierte Presse leider konsequent. Niemand will ungebetene und lästige Gäste in seinem Land haben. Erstaunlicherweise greifen aber bislang nur Splitterparteien das Thema auf. Diese hängen leider gleichzeitig dem Interventionismus an und fordern Zollschranken sowie die Abschottung des Arbeitsmarkts. Wenn ein Arbeitgeber einen Gastarbeiter in Deutschland beschäftigt, handelt es sich aber um einen »gebetenen« Gast. Hans-Hermann Hoppe schreibt, welche Einwanderungsbeschränkungen ein liberaler Staat treffen sollte. Man könnte seine Position so zuspitzen: Nicht »Deutschland den Deutschen« sondern »Das Eigentum den Eigentümern«.

  • Mark Steyn über Multikulturalismus
  • Karsten Dahlmanns schreibt: „Wer Kultur-Unterschiede willentlich ignoriert oder zu ignorieren bei Strafe künftiger Unberührbarkeit verlangt, übersieht die Wucht des Kulturellen in seinem eigenen Denken und Handeln.“
  • Pervez Hoodbhoy sagt im SPON-Interview: „Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt - aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. [...] Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.“
  • Geert Wilders' Rede in Bonn (Mitschrift)
  • Antje Sievers über Nonie Darwishs unbequeme Wahrheiten

Original: Civil

Hätte ich nur gewusst, ...

Wenn ich damals nur gewusst hätte, was ich jetzt weiß ... // Du hast damals sehr wohl schon alles gewusst. // Oh! Dann würd' alles nochmal genauso machen.

Auf einer Veranstaltung der PDV weist Carlos A. Gebauer in seinem sehenswerten Vortrag zum Euro darauf hin, dass schon frühzeitig vor dieser Kunstwährung gewarnt wurde (Stelle: 23m38s). So sah Bruno Bandulet schon 1993 die heutigen Probleme kommen. Vor kurzem gab dieser dem Ludwig von Mises Institut Deutschland ein Interview.

Der Weg aus der Euro-Misere muss übrigens nicht zurück zu nationalen Währungen führen. Die richtige Lösung bestände darin, eine der Grundfreiheiten der EU weiter auszubauen - nämlich die Kapitalverkehrsfreiheit. Dazu müssten die Währungsmonopole der Notenbanken abgeschafft werden (egal ob auf nationaler oder auf EU-Ebene). Wer eine Privatwährung ausgibt - etwa in Form von Goldmünzen, dem dürfen dafür nicht länger fünf Jahre Haft drohen.

Der Wettbewerb zwischen Währungen wird vermutlich so ausgehen wie der Wettbewerb zwischen sozialen Netzwerken. Die Bürger wollen weltweit miteinander Handel treiben, so wie sie weltweit soziale Kontakte pflegen wollen. Also wird am Ende eine Währung vorherrschen, so wie Facebook bei sozialen Netzwerken vorherrscht. Würde Facebook allerdings Gebühren verlangen oder sein Angebot verschlechtern, liefen die Nutzer in Scharen zum Konkurrenten Google-Plus über. Wenn die EZB die Währung verschlechtert, können die Bürger derzeit nicht so einfach ausweichen. Dagegen erlaubte ein freier Währungsmarkt die Abstimmung mit den Füßen. Als Selbstbestimmung ist sie jeder demokratischen Reform und Volksabstimmung überlegen.

Original: If I Knew Then…

Apokalypse

Schau, was passiert! // Mir doch egal. // Kümmert dich gar nichts? // Ich will nicht in dein Drama hineingezogen werden.

Weltuntergangspropheten mussten früher ihre Jünger selbst mühsam anwerben und sich von ihnen aushalten lassen. Der Weltklimarat wird dagegen von Steuergeldern finanziert, und Klima-Angst wird nicht zuletzt über Staatsschulen und den pseudo-rechtlichen Rundfunk unters Volk gebracht. Je ausgeklügelter die Computer-Simulationen desto wissenschaftlicher scheinen die Ergebnisse. Hauptsache für die Politik ist, dass es stets fünf vor zwölf ist, damit sie ihre Macht ausweiten und sich als Retter inszenieren kann.

Original: Drama

Zauberformel

Drei magische Worte: // Wie lauten sie? // Weiß ich nicht!

Wissen Sie, wie man einen Bleistift herstellt?

Original: Three Magic Words

Das richtig Große Hirn

Mit welchem Hirn denken Sie? // Kleinhirn, Großhirn, richtig großes Hirn

Wie naturwissenschaftliche Kausalität und menschliche Freiheit zusammenpassen, wird uns Menschen immer verborgen bleiben. Hans-Hermann Hoppe schreibt:

Kein Wissensfortschritt, wie dramatisch er sich auch immer ausnehmen möge, kann jemals daran etwas ändern, daß man sich selbst, sein Erkennen und Handeln, als ,unverursacht' auffassen muß. Man mag diese Vorstellung von ,Freiheit' für eine Illusion halten, und vom Standpunkt eines ,Wissenschaftlers' mit einem der menschlichen Intelligenz eindeutig überlegenen kognitiven Vermögen, vom Standpunkt Gottes etwa, mag eine derartige Charakterisierung auch durchaus zutreffend sein: er mag für jeden Wissenszustand, für jede Handlung, und für jeden Übergang von Zustand zu Zustand bzw. von Handlung zu Handlung Ursachen von konstanter Wirksamkeit angeben können - nur: wir sind nicht Gott, und wenn unsere ,Freiheit' auch von seinem Standpunkt eine Illusion sein sollte, für uns Menschen ist es jedenfalls eine (denk-) notwendige Illusion: Wir können unser Wissen und unser Wissen manifestierendes Handeln nicht aufgrund vorhergehender Zustände prognostizieren.

(Hervorhebungen nicht im Original)

Nachtrag: Hanko Uphoff erklärt in seinem Beitrag für NOVO die Welt als indeterministisch.

Original: Really Big Brain

Schuldigkeit

Wenn ich dir etwas sage, schuldest du mir eine Antwort. // Ich erlege dir also durch mein Handeln eine Pflicht auf. // Jetzt hab' ich Anspruch auf 'ne Entschuldigung!

Durch einseitige Deklaration kann man keine Ansprüche erwerben. Hans-Hermann Hoppe begründet, dass man insbesondere Eigentum nicht durch Deklaration erwerben kann, wie Staaten das behaupten. Die ursprüngliche Aneignung von Grund und Boden kann nur durch eine objektiv sichtbare Handlung wie das Einzäunen oder den Ackerbau erfolgen. Eine aufgestellte Flagge legt dagegen keine Grenzen fest, so dass sie Eigentumskonflikte nicht verhindert.

Ein Risiko, das vom Eigentum des Nachbarn ausgeht, kann keinen Eingriff in dessen Eigentum rechtfertigen. Weil die Risikoeinschätzung im konkreten Fall stets subjektiv sein muss, wären sonst beliebigen Eingriffen in das Eigentum anderer Tür und Tor geöffnet. Das erklärt wohl auch die Position der grünen Enteigner zu Atomkraft, Gentechnik und Waffen ...

Original: Owe

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