Beziehungen

Streithansel

Ich brech' gern Streit vom Zaun! // Der Versöhnungssex wird bestimmt phantastisch.

Im Film Secretary geht es natürlich etwas anders zu. Sehr sehenswert! Frau Taxidis lobt in ihrer Rezension die „Distanz“ des Films zu den Protagonisten. Eine liberale Lesart des Films wäre meiner Ansicht nach: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen.“, denn es geht dort nicht um den zurecht kritisierten Identitätsfindungs- und Genderquatsch, sondern um die Fragen, die auch ein wertfreier Ökonom stellen würde: Wie gehen die Menschen mit ihren jeweils nicht hinterfragbaren Wünschen am besten um? Wie können sie am besten kooperieren?

Original: Trouble

Schlagwort:

Haltung annehmen

Was für eine jämmerliche Figur du abgibst! // Wenn ich nur wüsste, was mit dir nicht stimmt! // Steh' aufrecht!!

Original: Posture

Schlagwort:

Was von der Welt sehen

Lass' die Arbeit liegen! Geh' raus und schau dir die Welt an! // Und woran arbeiten Sie gerade?

Original: See The World

Schlagwort:

Ungleich verteilte Liebe

Schau, wieviel Karten ich zum Geburtstag bekommen habe! // Du bist eben beliebt! // Mir schlägt soviel Liebe entgegen. Wenn ich sie nur weitergeben könnte! // Ohne Zusatzaufwand versteht sich!

Ob Mimis Problem lösbar ist, wissen wir nicht. Wenden wir uns daher einem anderen Problem zu: Wie bringt man Sparer und Ersparnisverwender zusammen? Durch Kreditverträge und die wuchernden Finanzmärkte natürlich. Aber es geht noch viel einfacher: Indem der Sparer nichts tut, außer sein Geld zu horten. Das Horten erhöht nämlich die Kaufkraft der anderen, die ihr Geld weiterhin ausgeben. Guido Hülsmann hält es sogar für möglich: „dass die Finanzmärkte schlechtere Ergebnisse als das Horten zeitigen; und unter den heutigen Bedingungen könnte das durchaus der Fall sein.“

Original: The Maldistribution of Love

Selbst ist der Mann

Wenn du willst, dass etwas richtig getan wird, mach' es selbst! // Und wie? // Indem du um Hilfe bittest.

Was können Sie für den Liberalismus tun? Eine Menge:

Alternativ sollten Sie sich zumindest eine Frage stellen:

Original: D-I-Y

Multikulti

Benimm' dich kultiviert! Du hast es versprochen! // Klar bin ich kultiviert! // Von einer Hochkultur war ja nie die Rede.

Die Probleme der Zuwanderung verschweigt die etablierte Presse leider konsequent. Niemand will ungebetene und lästige Gäste in seinem Land haben. Erstaunlicherweise greifen aber bislang nur Splitterparteien das Thema auf. Diese hängen leider gleichzeitig dem Interventionismus an und fordern Zollschranken sowie die Abschottung des Arbeitsmarkts. Wenn ein Arbeitgeber einen Gastarbeiter in Deutschland beschäftigt, handelt es sich aber um einen »gebetenen« Gast. Hans-Hermann Hoppe schreibt, welche Einwanderungsbeschränkungen ein liberaler Staat treffen sollte. Man könnte seine Position so zuspitzen: Nicht »Deutschland den Deutschen« sondern »Das Eigentum den Eigentümern«.

  • Mark Steyn über Multikulturalismus
  • Karsten Dahlmanns schreibt: „Wer Kultur-Unterschiede willentlich ignoriert oder zu ignorieren bei Strafe künftiger Unberührbarkeit verlangt, übersieht die Wucht des Kulturellen in seinem eigenen Denken und Handeln.“
  • Pervez Hoodbhoy sagt im SPON-Interview: „Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt - aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. [...] Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.“
  • Geert Wilders' Rede in Bonn (Mitschrift)
  • Antje Sievers über Nonie Darwishs unbequeme Wahrheiten

Original: Civil

Israelkritik

Du hast 'nen Märtyrerkomplex! Spiel' nicht dauernd den Märtyrer! Märtyrer! // Ich ertrag' alles nur nicht diese Ironie.

Das ist die Ultra-Kurzfassung von Henryk M. Broders Buch Vergesst Auschwitz. Wer selbst mit einem israelkritischen Text glänzen will, bekommt dazu wertvolle Tipps von der TAZ.

Original: Martyr of Martyrs

Leidenschaft

Was fehlt unserer Beziehung, Eunice? // Leidenschaft!

Original: Drama

Schlagwort:

Wissenschaftlicher Un-Rat

Lass' ja nicht fallen! // Klirr! // Einem Rat, den du für dich behältst, folge ich eher.

Lässt sich menschliches Handeln so vorhersagen wie das Zersplittern des Glases - in Form von Ursache und Wirkung? Nein! Mimi war nicht durch die Naturgesetze gezwungen, das Glas fallen zu lassen. Im Nachhinein kann man ihr Handeln so erklären, dass ihr das Ziel, Trotz gegenüber Eunice zu zeigen, wichtiger war, als Ärger zu vermeiden. Die Handlungswissenschaft bewegt sich in einer Welt von Mitteln, Zielen und Wissen und nicht in einer von Ursache und Wirkung.

Hans-Hermann Hoppe zeigt, dass sich ein Sozialwissenschaftler in einen Widerspruch begibt, wenn er in Handlungen nach Ursache und Wirkung sucht. Er dürfte nämlich von sich selbst nicht annehmen, im Laufe seiner Forschungen etwas zu lernen. Denn sonst würde er aufgrund seines Wissens unter sonst gleichen äußeren Bedingungen auf einmal anders handeln. Leugnet man die Fähigkeit zu lernen nicht, kann ein vorgebliches Naturgesetz im Bereich menschlicher Handlung insbesondere zur selbsterfüllenden oder selbstzerstörenden Prophezeiung werden.

Die Ökonomie lässt sich daher nur als aprioristische Handlungswissenschaft betreiben - auch wenn die Voodoo-Ökonomen im Mainstream weiter den Naturwissenschaften nacheifern.

Original: The Best Advice Is No Advice

Berater

Dein Rat klappt nicht! // Dann machst du bestimmt was falsch! Oder mit dir stimmt irgendwas nicht. // Wieso? Ich will doch nur helfen.

Original: Advice != Help

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