Die Zukunft

Die Zukunft wird phantastisch! // Die Zukunft wird schauderhaft! // Die Zukunft schert sich nicht um euer Geschwätz.

Matt Ridley ist ein rationaler Optimist, vor allem weil das Wissen der Menschheit stetig zunimmt. Durch Arbeitsteilung und Spezialisierung besitze die Menschheit gewissermaßen ein Kollektivhirn im Gegensatz zu anderen Tierarten, die keinen Tauschhandel betreiben. Der Unterschied zwischen gegenseitiger Hilfe und Tauschhandel ist gewaltig (S. 57f):

I still don't know why, but I have alot of trouble getting this point across to both economists and biologists. Economists see barter as just one example of a bigger human habit of general reciprocity. Biologists talk about the role that reciprocity played in social evolution, meaning ‘do unto others as they do unto you’. Neither seems to be interested in the distinction that I think is vital, so let me repeat it here once more: at some point, after millions of years of indulging in reciprocal back—scratching of gradually increasing intensity, one species, and one alone, stumbled upon an entirely different trick. Adam gave Oz an object in exchange for a different object. This is not the same as Adam scratching Oz’s back now and Oz scratching Adam’s back later, or Adam giving Oz some spare food now and Oz giving Adam some spare food tomorrow. The extraordinary promise of this event was that Adam potentially now had access to objects he did not know how to make or find; and so did Oz. And the more they did it, the more valuable it became. For whatever reason, no other animal species ever stumbled upon this trick — at least between unrelated individuals.

Er zeigt, wie sich Pessimismus in der Geschichte immer wieder als falsch erwiesen hat. Der Zeitpunkt von vorhergesagtem Rohstoffmangel und Überbevölkerung ist immer wieder durch Neuentdeckungen und Produktivitätszuwächse in die Zukunft verschoben worden. Das wirkliche Risiko bestehe darin, dass staatliche Eingriffe gegen die drohenden Probleme das Wachstum abwürge, das dieselben Probleme überwinde. Die schlimmsten Erwärmungsszenarien des Weltklimarates gingen auch vom höchsten Wirtschaftswachstum aus. Damit seien auch Anpassungskosten an ein geändertes Klima ohne weiteres tragbar.

Auch das Armutsproblem in Afrika lasse sich mit Liberalismus überwinden. Entwicklungshilfe und die sozialistischen Eliten schadeten eher. In einigen Ländern Afrikas sei die offizielle Gründung von Firmen mit so viel finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden, dass fast alle Firmen schwarz betrieben würden. Örtlich seien so Privatrechtsgesellschaften entstanden, die am Staat vorbei Eigentumsrechte und Verträge sicherten. Diese müssten legalisiert werden, damit solche von unten gewachsenen Regeln auch im überregionalen Handel greifen können.

Original: Futurism

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Wahlgeschenk

Liberalala

Sagst du oft ja, wenn du eigentlich nein sagen willst? // Ja! // Das heißt nein. // Welche Antwort wär' dir lieber?

„Nur eine klassisch liberale Partei hat eine Chance für die Zukunft. Liberalala oder den Ruf nach mitfühlendem Liberalismus braucht niemand.“Frank Schäffler

Oder anders gesagt: Der klassische Liberalismus fühlt bereits mit den Richtigen mit, denn - so stellt Rolf W. Puster fest: „Armut ist sehr häufig [...] die Folge ausbeuterischer Machtausübung zugunsten der politischen Klasse und einflussreicher pressure groups, mithin die Folge einer erzwungenen Verdrängung des produktiven Tauschs durch das unproduktive Nullsummenspiel der Umverteilung.“

Original: Yes

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Wer hat DICH nach DEINER Meinung gefragt?

Arg! Ich hass' es! // Mir gefällt's. // Ja sicher, Dir.

Helmut Schoeck schrieb in Der Neid:

An dieser Stelle sollten wir uns überlegen, daß fast alle primitiven Religionen, aber auch verschiedene der entwickelten die Vorstellung eines neidischen übernatürlichen Wesens kennen; manchmal sogar auch von einem, das den Menschen auslachen kann. Es war sicher eine der wesentlichen, dabei unbeabsichtigten Leistungen des Christentums für die Neuerungsbereitschaft und -fähigkeit der Welt, zum erstenmal entschieden übernatürliche Wesen für den Menschen zu bieten, die ihn weder beneiden noch auslachen können. Der Gott des Christentums und die Heiligen können grundsätzlich nie vom gläubigen Menschen verdächtigt werden, sie würden sein Glück, seinen Erfolg mit Neid erwidern oder einen Fehlschlag seiner ehrlichen Bemühungen mit Hohn und Spott überhäufen.

Original: Who Cares What YOU Think

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Haltung annehmen

Was für eine jämmerliche Figur du abgibst! // Wenn ich nur wüsste, was mit dir nicht stimmt! // Steh' aufrecht!!

Original: Posture

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Moderne Kunst

Häufchen von Mimi - Schaut, was ich gemacht habe! // 1.397.062 Leuten gefällt das // Eunice // Wie schön! // Nina // Supi! // Mannesh // Inspirierend! // Ashley // Genial! // Mark // Echt Kreativ!
  • MacArt - Die Geschichte der modernen Kunst in 35 Minuten: [1], [2], [3], [4], [5]

Original: Posting Art Online

Was von der Welt sehen

Lass' die Arbeit liegen! Geh' raus und schau dir die Welt an! // Und woran arbeiten Sie gerade?

Original: See The World

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Arbeit

Arbeit täte dir gut! Sie heilt Depressionen und steigert das Selbstwertgefühl! // Ich weiss. Wenn Arbeit nur nicht mit Anstrengung verbunden wäre.

Hans-Hermann Hoppe vertritt in seinem Vortrag auf der Konferenz des Ludwig-von-Mises-Instituts Deutschland folgende These:

Der Staat nützt [...] nicht nur zwei bekannten „Parasiten“ – den Angehörigen des Staatsapparats und den (Netto-)Empfängern staatlicher Transfers –, sondern vor allem auch einem dritten, besonders effektiven Parasit: den Plutokraten, die den Staat besonders wirksam für ihre eigenen Zwecke einzuspannen wissen, [...]

Original: Work

Langweilig

Warum ist unser Leben endlich? / Es wär' sonst langweilig. Alles bliebe beim Alten.

Original: Boring

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Ungleich verteilte Liebe

Schau, wieviel Karten ich zum Geburtstag bekommen habe! // Du bist eben beliebt! // Mir schlägt soviel Liebe entgegen. Wenn ich sie nur weitergeben könnte! // Ohne Zusatzaufwand versteht sich!

Ob Mimis Problem lösbar ist, wissen wir nicht. Wenden wir uns daher einem anderen Problem zu: Wie bringt man Sparer und Ersparnisverwender zusammen? Durch Kreditverträge und die wuchernden Finanzmärkte natürlich. Aber es geht noch viel einfacher: Indem der Sparer nichts tut, außer sein Geld zu horten. Das Horten erhöht nämlich die Kaufkraft der anderen, die ihr Geld weiterhin ausgeben. Guido Hülsmann hält es sogar für möglich: „dass die Finanzmärkte schlechtere Ergebnisse als das Horten zeitigen; und unter den heutigen Bedingungen könnte das durchaus der Fall sein.“

Original: The Maldistribution of Love

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